Oscar für Alex Honnolds Free Solo Film

Free Solo Film Alex Honnold ohne Seilsicherung am El Capitan, USA
Foto: National Geographic | Jimmy Chin

2017 kletterte Alex Honnold als erster Mensch einen der großen Bigwalls am El Capitan free solo. Der Film zur Tat kommt am 21. März in deutsche Kinos.

In 3 Stunden und 56 Minuten kletterte Alex Honnold im Juni 2017 frei und ohne Seilsicherung durch die 1000-Meter-Route 'Freerider' (5.12d oder UIAA 9/9+). Hier gibt es den Trailer zum daraus entstandenen Kinofilm.

Free Solo ist hier im US-iTunes-Store erhältlich

Bei den 91. Academy Awards im Februar gewann der Film Free Solo den Oscar der Kategorie Dokumentationsfilm. Damit wird zum ersten Mal einem Kletterfilm diese Auszeichnung zuteil. Alex Honnold freut sich darüber, wie er auf Instagram kommentiert:

"Wir haben einen Oscar gewonnen! Genau genommen haben Sanni McCandless und ich nichts gewonnen, weil wir nur die Filmprotagonisten waren. Aber wir haben den coolen Umschlag trotzdem behalten :)
Die eigentlichen Oscars gehen an die Regisseure Chai Vasarhelyi und Jimmy Chin und an die Produzenten Evan Hayes und Shannon Dill."

Alex Honnold über den Oscar für Free Solo

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What a way to finally end the @freesolofilm tour! We won an Oscar!! Technically, @sannimccandless and I didn’t win anything since we were only the subjects of the film. But we kept the awesome envelope anyway :) The actual Oscars go to directors @chaivasarhelyi and @jimmychin and producers @peconic21 and Shannon Dill. They each did an incredible job in helping to craft Free Solo into the Best Documentary of the year! Of course there’s an enormous team of talented people who worked on the film (many of whom I got to hug last night and celebrate with). I guess I just want to say thank you to everyone who worked on the film. And thank you to everyone who’s watched and enjoyed the film. It’s been a wild ride. Thanks.

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Free Solo Trailer

Foto: National Geographic
Foto: Nate Hoffmann | The North Face
Fun Fact: Für die Oscar-Verleihung hat sich Alex Honnolds Hauptsponsor The North Face nicht lumpen lassen und ihm einen TNF-Tuxedo auf den Leib geschneidert.

Interview mit Alex Honnold: "I have desensitized myself"


Interview mit den Filmemachern von Free Solo: Jimmy Chin und Chai Vasarhelyi (Achtung Spoiler!)


Video: Alex Honnold kommentiert Kletterszenen in Hollywood-Filmen


Älterer Beitrag: Alex Honnold klettert 'Freerider' ohne Seil

Was bisher nur wenige Kletterer zu träumen wagten und was allen anderen schon in der Vorstellung Alpträume beschert, hat der Solo-Spezialist Alex Honnold am 3. Juni 2017 verwirklicht. Ohne Sicherung kletterte er die 1000 Meter hohe Südwestwand des El Capitan frei. Er folgte der Route Freerider, die Alexander Huber anlässlich der Rotpunktbegehung der Salathé-Wall 1995 entdeckt und 1998 mit seinem Bruder Thomas erstbegangen hatte.

Trailer: Free Solo mit Alex Honnold (Englisch)


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The perch below the Boulder Problem - the last place to chalk up before doing the hardest 12 moves of the route. This was probably the most intense position on all of El Cap, not that I remember it that way since I just chalked up and climbed. This was taken by the remote cameras filming @freesolofilm - there weren’t any camera men there because it seemed like too much for all involved. For those that haven’t see it yet, Free Solo expands to 400 theaters around the country this weekend which is it’s widest reach yet. For those in Europe and the rest of the world: have patience, it’s rolling out over the next few months. And it will eventually show on the @natgeochannel and then be online in some way. Sorry I don’t have more details, I honestly don’t know what the whole plan is. I’ve tried to focus on the climbing and let the rest of the team work on the rest... @chaivasarhelyi @jimmy_chin @natgeo @cheynelempe

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Alex Honnold klettert 'Freerider' am El Capitan ohne Seil

Honnolds Free-Solo-Begehung einer großen Freikletterroute am El Capitan gehört sicher zu den größten Leistungen im Klettern überhaupt. Zum einen, weil es am El Cap keine Freikletterroute unter dem neunten Schwierigkeitsgrad gibt (von den kürzeren Routen am ganz linken und rechten Ende der Wand, dem Westface und East Pillar, einmal abgesehen). Zum zweiten, weil 1000 Meter Wandhöhe ein unglaubliches Level an Konzentration verlangen. Zum dritten, weil die Ausgesetztheit am El Capitan nach oben hin atemberaubend ist. Um zum vierten natürlich, weil es bisher – aus naheliegenden Gründen – noch nie jemand versucht hatte.

Während die Zuschauer alle aufatmeten, nachdem Alex Honnold über die letzten Meter zum Gipfelplateau ausgestiegen war, fand Alex in einem Interview für National Geographic diese Worte: „Es war viel weniger beängstigend als viele andere meiner Solobegehungen. Wahrscheinlich als alle. Ich hatte soviel Vorbereitung in diese Begehung gelegt. Ich hatte es perfekt einstudiert.“

Honnold hatte den Freerider vor der Solobegehung bereits einige Male mit Seil geklettert und die schwierigsten Stellen gecheckt. Zuletzt kletterte er im Mai mit Tommy Caldwell durch die Wand, um einige der harten Züge zu markieren. Dessen Kommentar übrigens: „Das ist die Mondlandung im Free-Solo-Klettern. Aber ich bin echt froh, dass es vorbei ist!“

Bilder des Fotografen Tom Evans findet ihr unter http://elcapreport.com

Video: Alex Honnold Late Night


Kleiner Eindruck gefällig? Alex Honnold free solo in Freerider - Video:


360°-Video: Alex Honnold free solo am El Capitan

Mit der Maus lässt sich in diesem Video die Perspektive ändern.


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